Strategisches Ziel

Um die Angebotsumgebung zu modernisieren, indem die Benutzerfreundlichkeit verbessert, komplexe Konfigurationen und Preisfindungsprozesse unterstützt und die Systemlandschaft für den Übergang von SAP ECC zu SAP S/4HANA vorbereitet wird.

Herausforderungen

Die Angebotsumgebung des Unternehmens hatte Mühe, den Umfang und die Komplexität seiner Vertriebsaktivitäten zu unterstützen.

  • Eingeschränkte Usability der ECC-Quoting-Tools: Die Vertriebsmitarbeiter arbeiteten mit SAP ECC-Angeboten, die vom VC-Konfigurator unterstützt wurden. Die Benutzeroberfläche war unflexibel und nicht benutzerfreundlich, was zu erheblichem Aufwand und Frustration während des Angebotserfassungsprozesses führte.

  • Komplexität mehrerer Angebotsarten: Das Unternehmen verwaltete zahlreiche Angebotsarten, die jeweils unterschiedlichen Prozessen folgten, unterschiedliche Eingaben erforderten und sich auf verschiedene Produktkategorien konzentrierten. Dies erschwerte die zentrale Verwaltung des Angebotsprozesses.

  • Ineffizienzen bei der Abwicklung großer Angebote: Große Angebote erforderten anfangs viel Zeit für die Konfiguration und waren nach der Erstellung schwer zu navigieren und zu bearbeiten.

  • Manuelle und intransparente Preisgestaltungsprozesse: Die vielfältige Preislogik wurde vom System nicht vollständig unterstützt, was den manuellen Aufwand erhöhte, die Transparenz verringerte und das Fehlerrisiko steigerte.

  • Leistungsbeschränkungen von SAP CPQ Quote 1.0: Die bestehende CPQ-Lösung schnitt bei sehr großen Transaktionen suboptimal ab, bot nur begrenzte Möglichkeiten für zukünftige Innovationen und war eher auf SAP ECC als auf eine S/4HANA-Umgebung zugeschnitten.

Lösung

Das Unternehmen hat sich mit CLARITY zusammengetan, um seine Angebotslandschaft durch die Migration auf SAP CPQ Quote 2.0 und die Stärkung der Integration mit den zentralen SAP-Systemen zu modernisieren.

  • Migration von SAP CPQ Quote 1.0 zu Quote 2.0: Der Übergang verbesserte die Systemleistung und ermöglichte eine effizientere Abwicklung großer und komplexer Transaktionen.
  • Integration über SAP CPI: SAP Cloud Platform Integration (SAP CPI) wurde verwendet, um SAP CPQ mit der SAP-Landschaft des Unternehmens zu verbinden.
  • Anbindung an SAP ECC: Die Lösung wurde in SAP ECC integriert, sodass der Angebotsprozess Backend-ERP-Daten nutzen konnte und gleichzeitig den Übergang des Unternehmens zu SAP S/4HANA unterstützte.
  • Variantenkonfigurationsintegration: Die SAP LO-VC-Funktionalität wurde über SAP Variant Configuration and Pricing (SAP VCP) angebunden, wodurch die Nutzung von Konfigurationsmodellen und Preislogik innerhalb der CPQ-Umgebung ermöglicht wird.

Ergebnisse

Die modernisierte Angebotsumgebung verbesserte die Benutzerfreundlichkeit, Leistung und Flexibilität bei der Verwaltung komplexer Verkaufsstransaktionen.

  • Zugriff auf Backend-Stammdaten: Durch die Integration mit SAP ECC und der Variantenkonfiguration konnten Vertriebsteams Backend-Stammdaten wie Materiallisten, Konfigurationsmodelle, Preisgestaltung, Standardwechselkurse, Materialstatus und Verfügbarkeit in einem benutzerfreundlicheren Angebotstool nutzen.
  • Verbesserte Konfigurationsleistung: Die SAP Variant Configuration and Pricing Engine verbesserte die Leistung und reduzierte die Abhängigkeit der Vertriebsteams von der SAP ECC Systemverfügbarkeit.
  • Flexible Angebotserstellungsprozesse: Das Angebotstool passt den Prozess und die Benutzeroberfläche an die Geschäftsart an, wodurch verschiedene Angebotsszenarien effizienter bewältigt werden können.
  • Bessere Handhabung großer Angebote: Massenbearbeitungstools und eine verbesserte Navigation erleichtern Vertriebsteams die Arbeit mit großen und komplexen Angeboten.
  • Schnellere Erstellung von Angebotsdokumentationen: Die Engine zur Erstellung von Angebotsdokumenten ermöglicht die schnelle Erstellung detaillierter Preisanalyseberichte, die auf verschiedenen Ebenen, z. B. nach Produkttyp, zusammengefasst sind.
  • Größere Preisgestaltung Flexibilität: Die Lösung unterstützt die Anpassung der Preisgestaltung, einschließlich der Bearbeitung verschiedener Preisbedingungen, der Durchführung von Massenpreisaktualisierungen und der Verwaltung kundenindividueller Devisenkursvereinbarungen.
  • Zukunftsorientierte Architektur: Der Übergang zu SAP CPQ Quote 2.0 verbesserte die Performance bei großen Angeboten und bereitet die Systemlandschaft auf den geplanten Übergang zu SAP S/4HANA vor.